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Künstler sein im Kapitalismus
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Künstler sein im Kapitalismus/Being Artist in Capitalism

 

ist ein Langzeitprojekt, in dem ich mich mit HIlfe von KollegInnen aus Kunst und Philosophie mit der Frage beschäftige, wie man

- in unserer global kapitalistischen Gesellschaft als KünstlerIn (über-)leben,

- die eigenen künstlerischen Projekte verfolgen und auf Resonanz hoffen

- und vermeiden kann, dabei zum Opfer der kapitalistischen Logik zu werden?

 

Wir wollen dabei auf verschiedenen Wegen für Künstlerinnen und Künstler ein Forum anbieten, um diese Fragen miteinander zu bedenken und zu besprechen - mit dem Ziel, neue Anhaltspunkte für die persönliche Positionierung in der durchökonomisierten Gesellschaft zu gewinnen.

Dabei gehen wir davon aus, dass sich der Kapitalismus als Geisteshaltung und als gesellschaftsdominierendes System gegenwärtig gleichzeitig „im Zustand der Niederlage und seiner Unbesiegbarkeit“ (Jakob Augstein) befindet. Zugleich gibt es kein Außerhalb des Kapitalismus mehr! Wie kann ich als KünstlerIn innerhalb dieses Systems agieren, ohne das System in mir selbst und in der Welt zu unterstützen?

 

 

Über die bisherigen Aktionen kann man sich auf dem dazugehörigen Blog unterrichten. Dort finden sich Vortragsvideos von den beiden Kolloquien, die wir 2016/17 zum Thema in der Freihandelszone in Köln gemacht haben. Außerdem einige Videos von mir zu den Gedanken Max Schelers, auf den ich mich in meinen Überlegungen berufe.

Darüber hinaus schreibe ich auf dem Blog immer wieder Gedanken zum Künstler sein im Kapitalismus auf.

 

Im Athena-Verlag erscheint mein Buch zum Blog!

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